TDie Wurzeln von Living Water – Adopt A Child reichen zurück bis in eine turbulente Zeit in der Geschichte Guatemalas, als Unruhen und Armut die Familien schwer belasteten. Doch aus dieser Dunkelheit entzündete sich eine Flamme der Barmherzigkeit, die sich zu einem weltweiten Dienst der Hoffnung entwickeln sollte.
Eine Herzenslast für Guatemala
1980 reisten Mack und Peggy McKeown von Schottland ins vom Krieg zerrüttete Guatemala. Dort wurden sie Zeugen tiefgreifender Not – Familien, denen es an allem mangelte, unterernährte Kinder, Gemeinden, die in Konflikte verwickelt waren. Anstatt sich abzuwenden, blieben sie. Ihr Mitgefühl nahm durch bescheidene Anfänge Gestalt an: Sie eröffneten medizinische und zahnmedizinische Kliniken, gefolgt von Ernährungsprogrammen im Jahr 1983, die den physischen Hunger stillten und durch das Evangelium geistige Nahrung spendeten. Mit der Zeit entwickelte sich ihre Hilfsaktion zur Patenschaftsinitiative „Adopt A Child“, einer Brücke der Hoffnung zwischen den Kontinenten.
Expansion und Wandel
Nach Macks Tod im Jahr 1990 führte Peggy die Arbeit von Living Water – Adopt A Child noch zwei weitere Jahre treu fort. Dann, im Jahr 1992, übernahmen Ron und Pat Kelly die Leitung und erweiterten die Hilfsaktion 1995 auf Albanien aus. Dort, inmitten anhaltender Armut und Widerstände in einem der überwiegend muslimischen Länder Europas, setzte das Hilfswerk seine Arbeit fort. Nach Ron Kellys Tod im Jahr 2015 übernahm Pastor Buford Lipscomb für kurze Zeit die Position des internationalen Direktors und sorgte dafür, dass die Flamme weiter brannte.
Ein neues Kapitel: Steve & Ana McDaniel
Mit Steve und Ana McDaniel begann für das Missionswerk ein neues Kapitel. Steves Reise nach Guatemala begann unerwartet im Jahr 1980, als er im Rahmen seines Dienstes beim US Marine Corps an der US-Botschaft in Guatemala stationiert wurde. Dort lernte er Ana Maria kennen und durch ihre Verbindung zum Liberty Network wurden sie zum ersten Mal Pateneltern eines Kindes über LWAAC.
Im Jahr 2006, während ihrer Tätigkeit in der Liberty Church in Havelock, North Carolina, leiteten Steve und Ana ein Team, das eine Kirche in San Miguel, Dueñas, baute. Dort wurde ihnen Gottes Ruf klar: Sie waren für den Vollzeitdienst in Guatemala bestimmt. Während er mit Hilfe eines Dolmetschers predigte, verspürte Steve die göttliche Eingebung, eines Tages ohne Dolmetscher zu predigen.
Im Jahr 2007 zog die Familie McDaniel mit ihrem 12-jährigen Sohn nach Guatemala. Steve wurde 2015 zum Direktor der Aktivitäten in Guatemala befördert, während Ana als erste Frau die Position der Präsidentin und gesetzlichen Vertreterin des guatemaltekischen Vorstands übernahm.
Im Jahr 2018 wurde Steve zum internationalen Direktor und Präsidenten für den weltweiten Betrieb ernannt, und Ana ist nun Mitglied des Exekutivkomitees und reist viel von ihrem Zuhause in Guatemala aus, um die Mission und Vision von Living Water zu verbreiten.
Heute: Hoffnung weltweit wecken
Unter der Leitung von Steve und Ana floriert Living Water – Adopt A Child. In Guatemala werden jede Woche über 8.000 Kinder durch 10 Ernährungsprogramme versorgt, acht Kirchen verkünden nun das Evangelium Jesu Christi, dazu kommen drei Jugendzentren und drei medizinisch-zahnmedizinische Kliniken. In Albanien werden wöchentlich mehr als 1.000 Kinder in acht Programmen ernährt, die von drei Kirchen in dieser Region unterstützt werden.
TDurch die treue Leitung der Familien McKeown, Kelly, Lipscomb und McDaniel wurde die Mission, Hoffnung zu wecken, indem man als Hände und Füße Jesu dient, nicht nur fortgesetzt, sondern auch noch wichtiger geworden.
Ihr Teil der Geschichte
Von Mack und Peggys anfänglichem Mitgefühl in Guatemala über Rons und Pats Expansion nach Albanien bis hin zu Steves und Anas globalem Engagement ist dies eine Geschichte von Gottes Gnade, die durch treue Menschen weitergetragen wird.
Auch Sie, die Paten, Spender und Gebetspartner, sind Teil dieser Geschichte. Wenn Sie dienen, spenden oder eine Patenschaft übernehmen, tragen Sie dazu bei, dass Tausende von Kindern nicht nur weiterhin Mahlzeiten und Betreuung erhalten, sondern auch das „lebendige Wasser“ (Living Water) finden, das in Jesus Christus zu finden ist.







